
Eine geeignete Klebefläche vorbereiten
Die Montagefläche muss sauber, trocken und frei von Öl, Staub, Trennmitteln und sichtbaren Graten sein. Gehäusematerial und Oberflächenenergie müssen zum Klebstoff passen. Die Reinigung darf keine haftungsmindernden Rückstände hinterlassen.
Die aktive Membranfläche schützen
Die Öffnung muss frei bleiben. Die aktive Membran nicht berühren, dehnen, falten oder direkt drücken. Das Werkzeug soll den Klebering und nicht die atmungsaktive Fläche belasten.
Ausrichtung und Anpressdruck kontrollieren
Fehlpositionierung kann die wirksame Öffnung verkleinern oder den Dichtpfad unterbrechen. Bei Bedarf Positioniermerkmale, Vorrichtungen oder Bildverarbeitung einsetzen. Gleichmäßigen Druck auf die Klebefläche ausüben und eine reproduzierbare Anpresszeit festlegen, ohne die Membranstruktur zu quetschen.
Die Lieferform an die Linie anpassen
Einzelteile sind für Prototypen und kleine Stückzahlen flexibel. Streifen oder Rollen erleichtern die Handhabung und automatisierte Platzierung in größeren Serien. Trägerfolienform, Abziehlasche, Teilung, Orientierung und Verpackungssauberkeit gemeinsam mit dem Montageprozess festlegen.
Unter realen Montagebedingungen validieren
Positionierung und Dichtkontinuität prüfen, anschließend relevante Luftdurchsatz-, Wasserschutz- und Zuverlässigkeitsprüfungen an montierten Teilen durchführen. Auch Lagerung, Transport und Alterung bewerten, da sich Klebstoffeigenschaften zeitabhängig entwickeln und durch Temperatur und Verschmutzung verändern können.