IP67 und IPX7 als Ziel definieren
IP67 beschreibt Festkörper- und Wasserschutz; IPX7 weist keine Festkörperkennziffer zu. IEC-60529-Verfahren und Abnahme mit dem Labor abstimmen. Heißwasser, Schweiß, Kosmetik und Reinigung separat bewerten.
Schallweg und Bügel gemeinsam entwickeln
Aktive Fläche, Kleberinnendurchmesser, Porttiefe, MEMS-Abstand und Ausrichtung prüfen; Frequenzgang und Rauschen messen. Lautsprecherauslenkung, Kavität, Verzerrung und Erholung separat untersuchen. Unabhängig dichte Bügel können eigene Druckausgleichswege benötigen.
Nach Alterung erneut prüfen
Klebefläche, Kleber, Druck und Verweilzeit definieren. Nach Biegung, Scharnierzyklen und relevanten Expositionen Akustik und Dichtigkeit an der kompletten Brille prüfen. Außen zurückgehaltenes Wasser von echtem Eintritt unterscheiden.
Was wir bewerten müssen
- Port- und Bügelschnitte; Wandlermodelle
- IP67- oder IPX7-Ziel und Abnahmekriterien
- Aktive Fläche, Klebung, Substrat und Beschichtung
- Akustikgrenzen, Volumen, Montage und Mustertermin
Technische Fragen und Antworten
Garantiert die Membran IP67?
Nein. Fugen, Scharniere, Kabel und Kleber können undicht sein. Die gesamte Brille muss geprüft werden.
Brauchen IP67 und IPX7 andere Membranen?
Nicht zwingend. Wasserexposition, Schallweg, Fläche und Montage entscheiden, nicht allein der Code.
Bedeutet dumpfer Klang ein Leck?
Nicht immer. Außen verbleibendes Wasser kann den Klang ändern. Eintritt und Erholung nach definiertem Verfahren prüfen.